Der erste Teil einer Decalreihe zum britischen viermotorigen Bomber Halifax im Maßstab 1:72.
Verantwortlichkeitsangaben sind nicht verfügbar.
Die Halifax flog noch vor der Lancaster und leistete ein Stück Arbeit, von dem weniger die Rede ist, als es verdient hätte. Die ersten Varianten trieben V12-Motoren Merlin an, die spätere Reihe bekam Sternmotoren Hercules und mit ihnen bessere Höheneigenschaften. Neben dem Nachtbombardement bewährte sich die Maschine beim Absetzen von Agenten über dem besetzten Europa, als Schleppflugzeug für Lastensegler und in der Seeüberwachung.
Markierungen trugen die Rümpfe dieser Flugzeuge in großer Zahl: Staffelcodes, Namen und Bemalungen am Bug, die Darstellung der Zahl geflogener Einsätze und kleine technische Aufschriften rund um den Einstieg. Ein Decalset kann mehrere konkrete Maschinen auf einmal abdecken, der Erbauer wählt also ein bestimmtes Schicksal, nicht bloß eine allgemeine Version. Die Bezeichnung als erster Teil deutet an, dass der Hersteller das Thema aufgeteilt hat und jeder Bogen andere Flugzeuge trägt.
Der Untergrund soll glatt und glänzend sein, sonst schließt sich unter dem dünnen Film Luft ein und das Motiv hellt auf. Nach dem Einweichen in lauwarmem Wasser lässt man es kurz ruhen, verschiebt es mit dem Pinsel an seinen Platz und saugt das restliche Wasser mit Saugpapier ab. Kleberreste müssen mit einem feuchten Tuch abgewischt werden, sonst bleiben Flecken zurück.
Dieser Hersteller druckt die Motive auf einen durchgehenden Trägerfilm über den ganzen Bogen, es muss also dicht um den Umriss ausgeschnitten werden. Ein überstehender glänzender Rand bliebe nach dem Trocknen auch unter Mattlack sichtbar und auf dunkler Tarnung fiele er besonders auf. Kunststoffteile, Farben und Ätzteile werden mit dem Bogen nicht geliefert.
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