Geätztes Instrumentenbrett für das Modell des sowjetischen Jägers LaGG-3 der Marke Roden im Maßstab 1:72.
Verantwortlichkeitsangaben sind nicht verfügbar.
Der Jäger des Konstrukteurstrios Lawotschkin, Gorbunow und Gudkow sollte das Metall, an dem es der sowjetischen Industrie mangelte, durch harzgetränktes Birkensperrholz ersetzen. Das Material widerstand dem Feuer gut und brauchte kein Aluminium, war aber schwer, sodass die Maschine im Vergleich zu ihren Gegnern eine schlechtere Steigleistung hatte. Piloten gaben ihr deshalb den Spitznamen lackierter garantierter Sarg, obwohl sie sich im wendigen Kurvenkampf in Bodennähe ordentlich schlug und eine starke Bewaffnung mit einer durch die Propellerachse feuernden Kanone trug. Die Erfahrungen aus ihrer Entwicklung führten zur späteren, weit erfolgreicheren Maschine mit Sternmotor.
Das Brett aus geätztem Blech wird anstelle der glatten Fläche, die der Bausatz bietet, in den Pilotenraum eingesetzt. Im Maßstab 1:72 ist es ein Teil von der Größe eines Fingernagels, dafür ist es am fertigen Modell durch die ganze Haube zu sehen.
Vor dem Einkleben ist es gut, das Teil zwischen zwei flachen Glasstücken auszurichten und mit Spiritus zu entfetten, damit die Farbe auf dem glatten Metall hält. Erst dann kommt die Grundierung in einem dunklen Ton an die Reihe, danach das Hervorheben der Einfassungen mit der Spitze eines fast trockenen Pinsels und zum Schluss eine dünne Schicht glänzenden Lacks, die aus den Vertiefungen Gläser macht. Die ganze Arbeit dauert kaum eine halbe Stunde, und dabei ist es das Erste, was jemandem am fertigen Modell auffällt.
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