Kombiniertes Set für den späten Schlachtflieger Il-2M3 im Maßstab 1:32. Es verbindet geschnittene Maskierfolien für die Kanzelverglasung von beiden Seiten, zwei Schablonen für Hoheitszeichen und dazu einen Bogen Nassschiebebilder für die ergänzende Kennzeichnung.
Verantwortlichkeitsangaben sind nicht verfügbar.
Der zusätzliche Sitz des Schützen verschob den Schwerpunkt der Iljuschin so weit nach hinten, dass die Maschine an Längsstabilität verlor. Die Lösung war elegant: Die äußeren Teile der Tragfläche erhielten eine Pfeilung von etwa fünfzehn Grad, wodurch der aerodynamische Angriffspunkt dorthin zurückkehrte, wo er hingehörte. Die so geänderte Version, bekannt als Il-2M3, bildete vom Kampf bei Kursk bis zum Kriegsende das Rückgrat der sowjetischen Schlachtflieger und wurde in Zehntausenden Stück gebaut.
Die Verglasung wird von innen und von außen maskiert, zwei Schablonen dienen zum Spritzen der Zeichen, und ein Bogen Nassschiebebilder deckt die übrige Kennzeichnung ab. Genau diese Verbindung unterscheidet das Set von einfacheren Varianten ohne Nassschiebebilder.
Die Arbeitsteilung folgt einer klaren Regel. Große einfarbige Formen, also die Sterne auf Tragfläche und Rumpf, gehören unter die Spritzpistole, denn ein gespritztes Zeichen liegt im Lack und hat keinen Rand. Schriftzüge, Zahlen und feine Warnhinweise schafft dagegen nur ein Nassschiebebild. Gehen Sie in dieser Folge vor: Tarnung, Zeichen über die Schablone, glänzender Zwischenlack, Nassschiebebilder, mattes Finish. Die umgekehrte Reihenfolge würde die Kante des Bildes zeigen. Wer sich die Arbeit erleichtern will, spritzt die Zeichen noch vor dem Einkleben der Verglasung.
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