Foliensatz für den japanischen Heeresjäger Nakajima Ki-84 Hayate. Er enthält die Maske der Verglasung von beiden Seiten und drei Masken für die Zeichen der aufgehenden Sonne.
Verantwortlichkeitsangaben sind nicht verfügbar.
Die Nakajima Ki-84 war der letzte japanische Heeresjäger, der noch in größerer Zahl in den Krieg eingriff. Eine Erprobungseinheit flog mit ihr ab Herbst 1943, der erste Kampfeinsatz fiel auf Frühjahr und Sommer 1944 über China, wo die Maschinen Bomber begleiteten und Flugplätze der amerikanischen Vierzehnten Luftflotte angriffen. Der Motor Homare gab dem Jäger eine Leistung, die ältere Typen nicht hatten, doch die Güte von Kraftstoff und Hydraulik untergrub den Einsatz.
Frühe Maschinen des chinesischen Kriegsschauplatzes trugen einen zurückhaltenden Anstrich: dunkelgrüne Flecken oder einen durchgehenden Auftrag auf dem Rücken, eine helle graugrüne Unterseite und dagegen scharf kontrastierende rote Kreise. Dazu gehören auch die gelben Erkennungsstreifen an den Nasenkanten der Flügel, die das Heeresfliegerwesen 1942 einführte. Die drei Zeichenmasken entsprechen der Zahl der Kreise, die diese Variante an Rumpf und Flügeloberseite trug.
Vor dem Kleben wird die Verglasung mit Alkohol abgewischt und vollständig trocknen gelassen. Auf die Kreise wird empfohlen, zuerst einen weißen Grund und erst darauf das Rot zu spritzen, denn Rot scheint über dunkelgrüner Tarnung sonst durch. Die Folie wird abgenommen, bevor die Farbe ganz aushärtet, so bleibt die Kante scharf.
Der Satz ersetzt keine Zeichnung des Schemas, eine Unterlage zum konkreten Verband gehört also zur Hand. Die Anordnung der Kreise unterschied sich bei Maschinen dieses Typs nach Fertigungsserie und danach, wann ein Stück durch eine Werkstatt ging.
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