Verschraubte Kuppel des Tiger II mit Rillen 1:35 – die ältere Art der Befestigung der Kommandantenkuppel, typisch für die frühen Fertigungsserien.
Verantwortlichkeitsangaben sind nicht verfügbar.
Die Kommandantenkuppel des Tiger II in verschraubter Ausführung mit Ablaufrillen. Bestimmt zum Tausch gegen das Kunststoffteil bei Modellen des schweren Panzers im Maßstab 1:35.
Die Befestigung der Kommandantenkuppel änderte sich beim Tiger II während der Produktion: Die ältere Art rechnete mit Schrauben, spätere Maschinen haben die Kuppel angeschweißt. Der Unterschied ist am Modell gut zu erkennen und gehört zu den Anhaltspunkten, an denen sich bestimmen lässt, aus welcher Fertigungsetappe ein Wagen stammt. Die Serienfertigung lief ab Anfang 1944 in den Kasseler Werken, die wiederholt von alliierten Bombardements getroffen wurden, sodass die Zahlen der gelieferten Fahrzeuge weit unter den Plänen blieben. Insgesamt entstanden nur rund fünfhundert Stück, was gegen die Zehntausende sowjetischer und amerikanischer Panzer ein Tropfen auf den heißen Stein war.
Der Schraubenkranz am Fuß ist fein und geht leicht unter Farbe zu, spritzen Sie deshalb verdünnt und lieber in zwei Durchgängen. Die Schraubenköpfe heben Sie danach mit einer punktuellen Berührung eines dunkleren Tons hervor, gegebenenfalls mit einem feinen Abrieb von Grafit. Bauen Sie das Modell mit offener Luke, ergänzen Sie wenigstens ein angedeutetes Inneres und die Periskope, sonst wirkt der Blick hinein leer. Von außen rundet das Ganze dann eine schwache Staubschicht rund um die Luke ab.
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