Vier Harzteile der Straßenbeleuchtung in 1:35. Der erste von zwei nummerierten Lampensätzen, die bei diesem Hersteller erscheinen.
Verantwortlichkeitsangaben sind nicht verfügbar.
Licht ist im Diorama ein stiller Erzähler. Ein einziger Mast mit Laterne an der Ecke genügt, und der Betrachter weiß sofort, dass die Szene in einer Ortschaft spielt und nicht auf dem Feld. Die vier Harzteile in diesem Satz sind genau ein solches unauffälliges Mittel: Sie stellen sie an eine verputzte Wand, an die Hofeinfahrt oder mitten auf einen zerstörten Dorfplatz, und die Szene bekommt Maßstab wie Orientierung, denn das Auge des Betrachters folgt dem höchsten Punkt.
Die römische Eins verweist darauf, dass der Hersteller die Lampen in zwei eigenständigen Sätzen mit unterschiedlichen Leuchtenformen herausgegeben hat. Wer eine größere Stadtszene baut, kauft meist beide und wechselt sie ab, damit sich in einer Straße nicht dreimal hintereinander dasselbe Stück wiederholt. Für sich genommen besteht dieser Satz nach Angabe des Herstellers aus vier Harzteilen.
Ein reizvoller Effekt entsteht, wenn die Laterne zerbrochen bleibt. Eine gesprungene Scheibe und ein verbogener Arm erzählen von einem Luftangriff überzeugender als verkohlte Balken, denn es ist ein Detail, das der Betrachter mit dem gewöhnlichen Leben verbindet. Farblich genügt dunkles Grün oder Grau mit einem Hauch von Korrosion an den Stellen, an denen Wasser herabläuft.
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