Farbige Kabinenelemente für die frühe Ausführung der Angriffsmaschine A-4M Skyhawk aus dem Bausatz Magic Factory im Maßstab 1:48.
Verantwortlichkeitsangaben sind nicht verfügbar.
Als Ed Heinemann Mitte der fünfziger Jahre den Entwurf der Skyhawk fertigstellte, kam ihm eine so kleine Maschine heraus, dass er das bei Trägerflugzeugen sonst unerlässliche Klappen der Tragflächen weglassen konnte. Die Leermasse endete etwa bei der Hälfte dessen, was die Vorgabe zuließ, und die Beinamen Scooter und Heinemanns Rennwagen boten sich von selbst an.
Die Ausführung A-4M aus dem Jahr 1970 war die letzte neue Serie, die für die amerikanische Marineinfanterie gebaut wurde. Sie bekam das stärkere Triebwerk J52, eine höhere und kantigere Kabinenhaube mit besserer Sicht, einen Bremsschirm und einen vergrößerten Munitionsvorrat für zwei Kanonen im Kaliber zwanzig Millimeter. Das kleine Flugzeug hielt sich so noch in der ersten Linie, als seine Altersgenossen in den Lagern verschwanden.
Dieser Satz erfasst den Zustand vor dem Einbau des Zielsystems mit gestrecktem Bug, also die Gestalt, in der die Staffeln die Flugzeuge übernahmen. Instrumententafel, Seitenpulte und Gurte sind als geschichtete farbige Elemente mit Relief ausgearbeitet, die unmittelbar auf den Kunststoff gelegt werden und keine Lösung für Schiebebilder verlangen.
Die Kabine ist bei der Skyhawk in 1:48 meist gut zu sehen, denn die Haube lässt sich öffnen. Es lohnt sich deshalb, den Untergrund vorher zu spritzen und aushärten zu lassen und erst dann zur Pinzette zu greifen. Der Bausatz ist nicht Teil der Lieferung.
Die kleineren Skyhawks bewährten sich auch außerhalb des amerikanischen Dienstes und flogen unter den Flaggen einiger weiterer Staaten, wo sie noch in den achtziger Jahren zum Kampfeinsatz kamen. Die Konstruktion erwies sich als bemerkenswert formbar.
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