Beidseitige Maskierschablonen für die Verglasung der Blackburn Buccaneer S.2B im Maßstab 1:48, Ausführung TFace.
Verantwortlichkeitsangaben sind nicht verfügbar.
Die Blackburn Buccaneer entstand für die Marine als Maschine, die sich dicht über den Wellen unter der Radarerfassung an das Ziel heranschleicht. Die landgestützte S.2B brachte sie zur Royal Air Force, wo sie Angriffe aus geringer Höhe flog und später mit gelenkter Munition arbeiten konnte. Zuletzt flog sie 1991 über der Wüste, wo sie Ziele für andere Maschinen markierte. Die kräftige Zelle und die eigenwillige Ausblasung von Luft an den Vorderkanten gaben ihr eine Gestalt, die niemand verwechselt.
Der Name des Sets sagt, dass die Schablonen für beide Seiten der Verglasung vorbereitet sind. Der innere Satz ist spiegelverkehrt und um die Materialstärke verkleinert, sodass der Rahmen von außen wie beim Blick ins Cockpit gut aussieht.
Die Zuschnitte bestehen aus dünnem Reispapier (Washi) mit einem Kleber, der zuverlässig hält, beim Abnehmen aber den Anstrich nicht mitnimmt. Das Papier lässt sich leicht in einen Bogen ziehen, was bei gerundeten Kanzelhauben hilft, wo elastische Folie Falten wirft.
Zuerst werden die inneren Zuschnitte geklebt, das Cockpit fertiggestellt und geschlossen, erst dann kommen die äußeren an die Reihe. Freie Flächen zwischen den Schablonen mit Klebeband oder Maskierflüssigkeit abdecken. Lackiert wird sparsam, damit die Farbe keine deutliche Kante bildet; die Schablonen nimmt man innerhalb weniger Stunden nach dem Auftrag mit der Pinzette ab, solange die Schicht noch nachgiebig ist.
Die Innenseite wird maskiert, bevor die Verglasung in den Rumpf kommt, sonst gelangt man schlecht an sie heran. Wer ihn aufschiebt, klebt am Ende meist kleine Schnipsel mit der Pinzette durch die Cockpitöffnung.
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