Farben und Markierungen der trägergestützten Wildcats der amerikanischen Marine im Maßstab 1:48, ein Teil der Sammlerreihe über die Lackierung von Marinemaschinen.
Verantwortlichkeitsangaben sind nicht verfügbar.
Die Grumman F4F Wildcat trat als wichtigster Trägerjäger der amerikanischen Marine in den Krieg ein und musste sich einem Gegner stellen, der wendiger und schneller war. Sie glich das durch Panzerung, selbstdichtende Tanks und die Taktik der gegenseitigen Deckung von Paaren aus. Sie durchlief den Kampf im Korallenmeer, die Schlacht bei Midway und die zermürbenden Monate über Guadalcanal, wo oft entschied, dass eine beschädigte Maschine den Piloten zurückbrachte.
Interessant ist auch die zweite Laufbahn des Typs. Als sich das Mutterwerk ganz auf die Hellcat stürzte, übernahm die Division Eastern Aircraft des Konzerns General Motors die Fertigung, und die Maschinen trugen dann die Bezeichnung FM-1 und später die erleichterte FM-2 mit höherem Seitenleitwerk. Diese dienten von kleinen Geleitträgern bis zum Kriegsende. Die Lackierung wandelte sich dabei mehrfach, von den Vorkriegsflächen mit Politur und farbigen Zeichen über die zweifarbige blaugraue Kombination bis zum späteren Dreitonschema.
Bei frühen Schemata hilft das Wissen, dass die Grenze zwischen Ober- und Unterfarbe an den echten Flugzeugen weich gespritzt war, während das spätere Dreitonschema deutlich schärfere Übergänge hatte. Kleine Warnaufschriften und Servicezeichen kommen ganz zuletzt an die Reihe, nach dem Setzen der großen Flächen, sonst verschieben sie sich unter der Pinzette leicht. Der kurze gedrungene Rumpf hat fast keine gerade Fläche, sparen Sie also nicht am Weichmacher.
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