Fairey Battle Mk.I im Maßstab 1:48 von Trumpeter – britischer Leichtbomber vom Ende der 1930er Jahre, mit Ätzteilen, Kanzelmasken und Nassschiebebildern für vier Maschinen der RAF und RAAF.
Verantwortlichkeitsangaben sind nicht verfügbar.
Spritzguss-Bausatz des britischen Leichtbombers Fairey Battle Mk.I im Maßstab 1:48 von Trumpeter. Die Schachtel enthält graue Gussäste, Klarteile für die Verglasung, eine kleine Ätzplatine (unter anderem Sitzgurte), vorgestanzte Masken für die Kanzel und Nassschiebebilder für vier Markierungsvarianten von Maschinen der RAF und RAAF. Ruder und Landeklappen sind separat und lassen sich ausschlagen; die Klappen der Bombenschächte im Flügel sind in geschlossener Stellung ausgeführt. Der Innenraum ist für den Maßstab ausreichend detailliert.
Die Fairey Battle wirkte für ihre Zeit modern – ein Ganzmetall-Eindecker mit einziehbarem Fahrwerk und einem Rolls-Royce Merlin, ein deutlicher Fortschritt gegenüber Doppeldeckern. Tatsächlich war sie aber langsam, schwach bewaffnet und ohne Panzerschutz und trug bei dreiköpfiger Besatzung nur eine kleine Bombenlast. Sagen wir es offen: Im Frankreichfeldzug 1940 erlitten die Battle-Staffeln katastrophale Verluste – bei Angriffen auf Brücken und vorrückende Kolonnen wurden ganze Verbände abgeschossen, die Verluste einzelner Einsätze überstiegen oft die Hälfte der eingesetzten Maschinen. Für diese Angriffe wurden auch höchste Tapferkeitsauszeichnungen verliehen. Bis Ende 1940 wurde der Typ aus der ersten Linie abgezogen und diente danach in Schul- und Hilfsrollen, unter anderem in Übersee. Die Battle ist kein legendäres Flugzeug – sie ist eine Erinnerung daran, wie schnell Technik veraltete und was das die Besatzungen kostete. Gerade deshalb verdient sie einen Platz in der Vitrine.
Kunststoff mit dünnflüssigem Polystyrolkleber kleben, Ätzteile und Gurte mit Sekundenkleber. Der Innenraum des langen Tandemcockpits ist unter der großen Verglasung gut zu sehen – Trockenbürsten und ein Wash lohnen sich. Die beiliegenden Masken auf der hier ausgedehnten Verglasung nutzen. Auf Form und Sitz der Kanzel achten – eine Trockenprobe ist zu empfehlen. Für das britische Tarnschema Primer und Airbrush verwenden, Nassschiebebilder auf glänzenden Klarlack aufbringen.
Das Modell wird unmontiert und unlackiert geliefert. Kleber, Farben und Zubehör sind nicht im Lieferumfang enthalten, sofern der Katalog nichts anderes angibt.
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