Die Gestalt eines deutschen Panzersoldaten beim Ergänzen der Munition, 1:48 hält die erste von zwei Haltungen an einem schweren Fahrzeug vom Typ Tiger fest.
Verantwortlichkeitsangaben sind nicht verfügbar.
Das Ergänzen der Munition gehörte zu den alltäglichsten und dabei mühsamsten Tätigkeiten einer Besatzung. Die Granaten wurden aus dem Fahrzeug oder vom Boden über die Luke nach oben gereicht, es entstanden also einfallsreiche Körperhaltungen, die sich in einer Miniatur hervorragend machen. Genau einen solchen Augenblick hält die erste von zwei Gestalten im Maßstab 1:48 fest und gibt der Vitrine sofort Handlung.
Der Tiger war ein schwerer Panzer aus der zweiten Kriegshälfte, massig und hoch, der Umgang mit der Munition verlangte also eine Leiter oder die Hilfe eines zweiten Mannes. Die Munition wurde in Holzkisten befördert und die einzelnen Stücke von Hand zu Hand weitergereicht. Im Bild wirkt deshalb ein Paar von Gestalten natürlich, das auf verschiedene Höhen verteilt ist: eine an der Kette, die zweite auf der Wanne oder auf dem Turm. Der Unterschied in der Augenhöhe erzeugt dabei von selbst die Spannung der Komposition.
Die Besatzungen trugen bei der Arbeit eine dunkle einteilige Kombination, bei der die Hauptaufgabe darin besteht, sie nicht zu einer schwarzen Fläche verschmelzen zu lassen. Mischen Sie die Grundlage deshalb um eine Stufe heller und schaffen Sie die Tiefen erst mit einer Lasur. Hände und Manschetten verschmutzen Sie mit einem braunen und ölig glänzenden Fleck, denn beim Verladen macht man sich immer schmutzig. Ein helles Gesicht kommt in der dunklen Kleidung dann umso stärker zur Geltung.
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