Eigens hergestelltes deutsches Fliegermaschinengewehr MG 81 im Kaliber 7,92 mm im Maßstab 1:48. Ersatz für das grobe Kunststoffteil im Waffenstand der Abwehr.
Verantwortlichkeitsangaben sind nicht verfügbar.
Das MG 81 entstand bei Mauser durch die Anpassung des Infanteriegewehrs MG 34 an die Bedürfnisse der Luftwaffe und ersetzte ab 1940 nach und nach das veraltende MG 15 in den Abwehrständen. Der wesentliche Unterschied lag in der Zuführung: Statt eines unförmigen Trommelmagazins bekam es einen Gurt, und der Schütze verlor so keine Zeit mit dem Wechseln des Vorrats im unpassendsten Augenblick. Die Feuerrate bewegte sich um sechzehnhundert Schuss in der Minute, und in der Zwillingsgestalt, mit dem Buchstaben Z bezeichnet, konnten zwei Läufe gegen einen angreifenden Jäger wirklich eine dichte Wand stellen. Die Waffe tauchte in den Heinkel He 111, den Junkers Ju 88, den Dornier Do 217 und in den späten Versionen der Sturzkampf-Ju 87 auf.
Maschinengewehre gehören in Spritzgussformen zu den schwächsten Stellen. Die Trennebene läuft unmittelbar durch den Lauf, die Kühlöffnungen sind meist nur angedeutet, und die Visierung fehlt ganz. Ein eigens hergestelltes Teil umgeht diese Schwierigkeiten, denn es wird in einem Stück gegossen, und das Material hält eine scharfe Kante auch auf einer Fläche kleiner als ein Millimeter.
Das Teil wird vom Anguss mit einer feinzahnigen Säge getrennt, und die Spur muss verputzt werden, bevor die Waffe in die Lafette gesetzt wird. Vor dem Bemalen hilft ein kurzes Bad in warmem Wasser mit Spülmittel, damit Reste des Trennmittels von der Oberfläche verschwinden. Das metallische Aussehen des Laufs trifft ein dunkler Graphitton gut, mit trockenem Pinsel nachpoliert.
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