Farbiges Inneres der Pilotengondel für die Lockheed P-38L Lightning, Maßstab 1:48. Der räumliche Druck sitzt auf Decalpapier und ist auf den Bausatz Hasegawa zugeschnitten.
Verantwortlichkeitsangaben sind nicht verfügbar.
Der Buchstabe L schloss die Entwicklung des Musters ab und überwog es zugleich zahlenmäßig: Aus den Fertigungshallen rollten knapp viertausend Stück, gut hundert weitere steuerte das Zweigwerk in Nashville bei. Die Allison-Motoren der Reihen einhundertelf und einhundertdreizehn boten um sechzehnhundert PS, die vergrößerten Kühler reichten endlich aus, und ab Werk kamen Querruderservos und Abfangklappen gegen den Strömungsabriss im steilen Sturzflug mit, also Änderungen, die man früher als Nachrüstsätze an die Front geliefert hatte. Unter den Tragflächen kamen Träger für ungelenkte Raketen hinzu, zuerst senkrechte Stäbe und später gestufte Rampen. Gerade solche Maschinen beschlossen die Kämpfe über den Philippinen.
In der Gondel läuft alles Wesentliche zusammen: die zusammengefassten Zifferblätter, die Bedienung von Luftschrauben und Gemischreglern, die Sicherungen und die Griffe an der linken Seitenwand. Das Zubehör hier liefert sie gleich fertig für den Blick. Die Schicht hat ein echtes Profil, wirft bei seitlichem Licht also Schatten wie ein wirkliches Instrumentenbrett, und dennoch ist der Umgang damit einfach: einweichen, abschieben, andrücken.
Die Maße gehen von den Kunststoffteilen der Firma Hasegawa aus. Gleichen Sie die Oberfläche vor dem Setzen mit einem dunklen Anstrich aus und entfetten Sie sie. Nach dem Austrocknen tun ein feines Betonen der Kanten und ein Überzug mit matter Schicht gut; die Kanzelverglasung lassen Sie bis ganz zum Schluss des Baus. Eilen Sie auch nicht mit dem Zusammenklappen der Gondelhälften: Solange beide Schalen frei sind, kommen Sie mit der Pinzette bequem in die Ecken und drücken eine etwaige Blase unter der Schicht mit einem in ein Tuch gewickelten Holzstäbchen heraus. Verrutscht ein Element doch, rettet es meist noch ein Anfeuchten und ein sanftes Nachschieben, solange das Bindemittel nicht hart getrocknet ist. Erst nach der Kontrolle der scharfen Paneelkante hat es Sinn, mit der Montage der Zelle fortzufahren.
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