Rippenbänder für Lozenge 1:72 – zwei farbliche Ausführungen von Old Propeller. Sie ergänzen das bedruckte Leinen an den Tragflächen deutscher Flugzeuge des Ersten Weltkriegs.
Verantwortlichkeitsangaben sind nicht verfügbar.
Rippenbänder waren schmale Leinenstreifen, mit denen bei zeitgenössischen Flugzeugen die Nähte über jeder Rippe der Tragfläche überklebt wurden. Am Modell ist das ein Detail, das bespannte Flächen glaubwürdig macht, denn es bricht die einheitliche Fläche mit einem regelmäßigen Rhythmus auf. Der Bogen bietet zwei farbliche Ausführungen, der Modellbauer wählt also nach der jeweiligen Maschine.
Die deutschen Fliegerverbände des Ersten Weltkriegs verwendeten für die Bespannung einen werkseitigen Druck aus Vielecken, der Lozenge genannt wird. Die Rippenbänder wurden entweder aus demselben bedruckten Leinen gefertigt oder aus einfarbigem Stoff, meist in einem bläulichen oder lachsfarbenen Ton. Die genaue Gestalt unterschied sich nach Hersteller der Zelle und nach Serie, auf zeitgenössischen Fotografien treffen sich deshalb beide Lösungen nebeneinander. Typischerweise begegnen sie Ihnen bei Maschinen wie der Fokker D.VII, der Albatros oder der Pfalz.
Schneiden Sie den Bogen zuerst mit kleiner Zugabe in Streifen und weichen Sie sie erst dann im Wasser ein. Beginnen Sie das Legen an der Flügelwurzel und richten Sie jedes Band nach der Gravur der Rippe aus, damit die Linie nirgends abweicht. Im kleinen Maßstab hilft es, die Fläche vorher mit glänzendem Lack zu überstreichen – der Streifen fängt dann nirgends eine Luftblase. Den über die Nasenkante hinausragenden Überschuss schneiden Sie erst nach dem Trocknen mit einer frischen Klinge ab.
Der Bogen wird eigenständig verkauft, ohne Modell und ohne weitere Materialien für die Bespannung.
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