Stützen des Wagens Morris Bofors C9/B, zum Boden abgelassen in die Feuerstellung, Maßstab 1:35. Resinteile für die Darstellung eines schussbereiten Fahrzeugs, mit auf den Boden gestützten Armen.
Verantwortlichkeitsangaben sind nicht verfügbar.
Sobald die Besatzung hielt und den Befehl zum Feuern bekam, ließ sie die Stützarme zum Boden, richtete den Wagen waagerecht aus, und erst dann konnte das Geschütz arbeiten. Ohne das hätte die Waffe im Kaliber vierzig Millimeter das Fahrgestell bei jeder Feuerfolge ins Schwanken gebracht, und ein Treffer auf ein schnell fliegendes Ziel wäre eine Sache des Zufalls gewesen.
Ein Fahrzeug mit ausgelegten Stützen erzählt von selbst: Es steht nicht, es kämpft. In der Szene öffnet sich damit Raum für die Bedienung an der Waffe, für auf dem Boden verteilte Munitionskisten und für Radspuren, die in die Stellung führen. Das Gelände unter dem Wagen verdient dadurch mehr Aufmerksamkeit als sonst, denn genau darauf setzen die Teller auf. Wer dagegen den Wagen auf dem Marsch zeigen will, greift zur Schwestervariante mit angehobenen Armen.
Die Teller der Stützen lässt man am besten leicht in den Untergrund des Dioramas ein, damit sie nicht über dem Gelände schweben – es genügt, eine Mulde in der Masse anzudeuten und ringsum Staub zu ergänzen. Die Gelenkknoten probiert man vor dem Kleben trocken an und prüft den Winkel, der zur Neigung des Geländes passt. Der Ton wird nach dem Anstrich des Fahrzeugs gewählt, die Teller lässt man gewöhnlich bis auf das Metall abgeschabt. Die Kanten der Gelenke hebt man am besten mit einem helleren Ton hervor, sonst gehen sie im Schatten unter.
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