Ungarische Hoheitszeichen und Ziffern, gültig nach 1990, gedruckt für Modelle im Maßstab 1:72.
Verantwortlichkeitsangaben sind nicht verfügbar.
Als sich 1990 die Gestalt der Hoheitskennzeichnung änderte, blieben die Flugzeuge dieselben – ausgetauscht wurde nur das Symbol am Rumpf und am Leitwerk. Im Modellbau ist das eine dankbare Lage: aus einem Bausatz lassen sich zwei völlig unterschiedlich aussehende Stücke bauen, es genügt, zur richtigen Kennzeichnung zu greifen. Dieser Bogen liefert die spätere Variante.
Die gewählte Spanne endet mit dem Jahr 1998, also kurz vor dem Beitritt des Landes zum Nordatlantischen Bündnis. Die Vorbilder jener Jahre haben noch nicht die gedämpften Farben der späteren Schemata, das Zeichen kommt am Modell also wirklich zur Geltung und ist oft das Erste, was dem Betrachter auffällt.
Im kleinen Maßstab lohnt es sich, die Elemente einzeln aufzubringen und jedes sich setzen zu lassen, bevor das nächste an die Reihe kommt. Ein Schutzlack vereinheitlicht danach den Glanz der ganzen Fläche. Wer mehrere Maschinen zugleich baut, schätzt, dass der Satz Ziffern nicht von einem einzigen Modell aufgebraucht wird.
Beachtung verdient, dass die ungarischen Maschinen in diesem Zeitraum je nach Typ und Verband sowohl alte zweistellige als auch neue dreistellige Nummern trugen, vor dem Aufkleben empfiehlt es sich also, das konkrete Stück auf einer zeitgenössischen Aufnahme zu prüfen und nicht bloß die erste gefundene Nummer zu übernehmen.
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