Die Mustang in der Ausführung, wie sie die Royal Australian Air Force trug. Die Bezeichnung Mk.IV galt den späten einsitzigen Mustangs mit Tropfenkanzel, die Australien zudem auch in Lizenz baute.
Verantwortlichkeitsangaben sind nicht verfügbar.
Die Bezeichnung Mustang Mk.IV verwendeten die Länder des Commonwealth für die späten einsitzigen Mustangs mit abgesenktem Rumpfrücken und Tropfenkanzel – also für die Maschinen, die in der amerikanischen Bezeichnung den Reihen P-51D und P-51K entsprechen. Die Royal Australian Air Force erhielt sie gegen Ende des Zweiten Weltkriegs, und ein Teil von ihnen entstand zudem unmittelbar in Australien, wo sie die Commonwealth Aircraft Corporation in Lizenz fertigte.
In die großen Schlachten gegen Japan kamen die australischen Mustangs nicht mehr. Umso länger war ihr Dienst danach: Sie flogen bei den Besatzungstruppen in Japan, und 1950 rückte mit ihnen die australische Staffel Nr. 77 als eine der ersten alliierten Einheiten nach Korea aus. Dort dienten sie vor allem zu Angriffen auf Bodenziele, bis die Meteor mit ihren Strahltriebwerken sie ablöste. Gerade die Anstriche der Nachkriegszeit und der Koreazeit gehören zum Farbigsten, was sich über eine Mustang ziehen lässt.
Die australischen Maschinen trugen im Pazifik eine Kokarde ohne roten Kern. Der rote Punkt in der Mitte wäre aus der Ferne mit dem japanischen Zeichen zu verwechseln gewesen, deshalb ließen die Alliierten 1942 das Rot weg und behielten nur den blauen Kreis mit dem weißen Ring. Die Nachkriegsmaschinen behielten diese Gestalt bei, sehen Sie sich den Decalbogen vor dem Aufbringen also an und vergewissern Sie sich, dass die gewählte Variante zu der Zeit passt, die Sie bauen.
Die Spannweite des Vorbilds betrug über elf Meter, das fertige Modell kommt also auf knapp vierundzwanzig Zentimeter. Zwei Stellen entscheiden über das Ergebnis. Die erste ist die Tropfenkanzel: Sie muss ohne Spalt sitzen, sonst wirkt der ganze Rücken gebrochen. Die zweite ist der Kühler unter dem Rumpf – seine Ein- wie seine Auslassklappe ist meist zugelaufen und es lohnt sich, sie abzutrennen und leicht geöffnet zu lassen. Die Fahrwerksbeine der Mustang sind schlank, kleben Sie sie also ganz zum Schluss an.
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