Schleudersitz Martin-Baker Mk.14 aus Resin im Maßstab 1:32, bestimmt für das Cockpit des trägergestützten Kampfflugzeugs F/A-18 und des Schulflugzeugs T-45.
Verantwortlichkeitsangaben sind nicht verfügbar.
Der Martin-Baker Mk.14 ist ein Schleudersitz, den die US Navy unter der Bezeichnung Navy Aircrew Common Ejection Seat einführte. Die Absicht war einfach: mehrere untereinander nicht austauschbare Rettungssysteme durch eine einzige Konstruktion zu ersetzen, die sich in Jagd-, Angriffs- und Schulmaschinen einsetzen lässt. Das spart die Ausbildung des Bodenpersonals und vor allem die Lagerung von Teilen an Bord eines Flugzeugträgers, wo jeder Kubikmeter teuer ist.
Es kann den Piloten auch im Zustand null-null retten, also aus einer stehenden Maschine in null Höhe. Über den Ablauf entscheidet die Elektronik: Sensoren messen Geschwindigkeit und Höhe und stellen danach die Verzögerung zwischen der Trennung von der Kabine und dem Entfalten des Fallschirms ein. Ältere mechanische Sitze konnten diese Wahl nicht treffen und waren in den Randbereichen der Flugbereichsgrenzen deshalb riskanter. Erkennungsmerkmale sind die hohe Kopfstütze, zwei seitliche Führungsschienen und ein dichtes Netz von Gurten mit metallenen Schlössern.
Der Guss aus Modellbau-Resin im Maßstab 1:32 ersetzt den Sitz aus dem Kunststoffbausatz, der meist auf wenige Flächen vereinfacht ist. Resin hält scharfe Kanten und auch die feine Riffelung der Gurte, die eine Spritzgussform nicht ausformen kann. Spülen Sie das Teil vor dem Bau mit lauwarmem Wasser und Spülmittel ab und lassen Sie es trocknen, damit die Farbe nicht auf Resten des Trennmittels aus der Form aufliegt. Eingeklebt wird es in die Cockpitwanne aus dem Bausatz; im großen Maßstab bleibt hinter der Lehne oft genug Platz, um die Schläuche der Sauerstoffleitung aus dünnem Draht zu ergänzen.
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