Kugelniet mit 0,7 mm Durchmesser. Die zweite verfügbare Stufe der Reihe, geeignet für regelmäßige Nietraster auf größeren Flächen.
Verantwortlichkeitsangaben sind nicht verfügbar.
Nietung tritt am Modell selten allein auf. Fast immer handelt es sich um eine Reihe oder ein Feld, und aus Sicht der Haltbarkeit ist das eine gute Nachricht. Die Nachbarn beschatten einander, was also über die Oberfläche fährt, stützt sich auf die ganze Gruppe und nicht auf einen einzelnen hervorstehenden Punkt.
Sieben Zehntelmillimeter sind für solche Flächen ein dankbares Maß. Die Stücke sind deutlich, aber noch nicht störend, und der Abstand lässt sich so wählen, dass zwischen ihnen eine Lücke von etwa zwei bis drei Durchmessern bleibt. Eine dichtere Anordnung sieht auf dem Foto wie eine verlaufene Linie aus, eine weitere wie zufällige Punkte.
Der auffälligste Fehler ist nämlich meist nicht ein fehlender Niet, sondern ein Niet, der anders sitzt als die übrigen. Das Auge bemerkt die unterbrochene Regelmäßigkeit sofort und die Oberfläche verliert genau jene Wirkung, derentwegen die ganze Arbeit gemacht wurde.
Es lohnt sich deshalb, den Abstand vorher anzuzeichnen, etwa mit einer feinen Linie und Marken in gleichen Abschnitten. Das Setzen geht dann schnell und das Ergebnis bleibt auch dort regelmäßig, wo die Fläche in einen Bogen übergeht.
An Bögen lohnt es sich übrigens, von der auffälligsten Stelle zu den Rändern hin vorzugehen. Eine etwaige Abweichung versteckt sich dann dort, wohin niemand schaut, statt mitten auf der bestbeleuchteten Fläche hervorzuspringen.
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