Plastikbausatz des japanischen Zerstörers Yukikaze im Maßstab 1:350, in der Filmausgabe. Ein Schiff der Kagero-Klasse, das den ganzen Krieg im Pazifik überstand und sich auch eine zweite Laufbahn unter fremder Flagge verdiente.
Verantwortlichkeitsangaben sind nicht verfügbar.
Die Yukikaze gehörte zur Kagero-Klasse, einem der gelungensten Entwürfe der japanischen Kaiserlichen Marine. Im Januar 1940 trat sie in Dienst und durchlief praktisch jedes große Gefecht im Pazifik, von Midway über die Kämpfe um Guadalcanal bis zum Golf von Leyte. Im April 1945 begleitete sie den nach Okinawa entsandten Verband und kehrte auch von dort zurück. Den Krieg überstand sie ohne schwere Beschädigung, was ihr unter den Seeleuten den Ruf eines Schiffes eintrug, das von Geschossen nicht erreicht wird.
Nach der Kapitulation diente sie der Rückführung von Soldaten und wurde 1947 an China übergeben, wo sie unter neuem Namen ein weiteres Jahrzehnt fuhr. Abgewrackt wurde sie erst zu Beginn der siebziger Jahre. Von der ganzen Klasse blieb sie die einzige, die den Friedensdienst erlebte, und genau diese Geschichte machte sie zu einem der meistgebauten japanischen Zerstörer überhaupt.
Die Angabe im Namen verweist auf die Filmausgabe des Sets. Die Reihenfolge des Baus ist bei Schiffen eingespielt: zuerst Rumpf und Deck, dann die Aufbauten, erst danach die Fotoätzteile und zuletzt die Takelage. Wer Metallzubehör einplant, sollte es zur Hand haben, bevor sich das Deck schließt, denn Relings nachträglich in ein fertiges Modell einzusetzen ist eine undankbare Arbeit.
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