Modell der deutschen Panzerabwehrkanone im Kaliber 4,2 cm mit konischer Rohrbohrung, Maßstab 1:72.
Verantwortlichkeitsangaben sind nicht verfügbar.
Eine Miniatur der deutschen leichten Panzerabwehrkanone im kleinen Maßstab. Die Waffe gehörte zu den Versuchen, aus einem kleinen Kaliber die höchstmögliche Durchschlagskraft herauszuholen, und ist deshalb technisch interessanter als die übliche Artillerie ihrer Zeit.
Das Rohr verengte sich zur Mündung hin, das Geschoss wurde also auf dem Weg durch das Rohr auf einen kleineren Durchmesser zusammengedrückt. Das Ergebnis war eine hohe Mündungsgeschwindigkeit und eine für ein so kleines Kaliber bemerkenswerte Durchschlagskraft. Der Preis dafür war die kurze Lebensdauer des Rohres und die aufwendige Fertigung der Munition mit verformbaren Ringen, weshalb die Waffe nie in großen Stückzahlen entstand. Gefertigt wurde sie nur kurz in der ersten Kriegshälfte.
Es kommt bei Sammlern von Artillerie im kleinen Maßstab zur Geltung, in Dioramen mit einer Verteidigungsstellung und überall dort, wo eine Szene weniger übliche Technik zeigen soll. Im Maßstab 1:72 braucht es wenig Platz und passt daher auch in eine kleinere Vitrine.
Es handelt sich um ein unmontiertes Modell ohne Anstrich, Bedienmannschaft und Sockel sind nicht enthalten.
Eine kleine Waffe geht in der Vitrine leicht unter, es lohnt sich daher, sie auf einen Sockel mit angedeutetem Geländeuntergrund zu stellen, der ihr Maßstab und Bezugspunkt gibt.
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