Die Miniaturfigur 1:72 German SS soldier eating - WWII zeigt einen deutschen Soldaten beim Essen aus dem Kochgeschirr, abgegossen aus Resin für den kleinen Maßstab.
Verantwortlichkeitsangaben sind nicht verfügbar.
Ein Soldat, der gerade isst, gehört zu den am besten lesbaren Posen überhaupt – auch an einer Figur von vierundzwanzig Millimetern Höhe erkennt der Betrachter sofort, was geschieht. Im Maßstab 1:72 werden ähnliche Genreszenen dabei selten angeboten, denn die meisten Sets richten sich auf angreifende oder schießende Gestalten.
Das Gefäß, aus dem der Soldat isst, war ein untrennbarer Teil der deutschen Feldausrüstung. Das nierenförmige Kochgeschirr aus Aluminium bestand aus einem tieferen Unterteil und einem flachen Deckel, der als Pfännchen und als Teller diente; der Griff des Deckels klappte um und sicherte den Inhalt gegen Verschütten. Getragen wurde es mit einem Riemen am Brotbeutel oder am Traggestell und für den Infanteristen war es ebenso wichtig wie die Waffe. Warmes Essen wurde aus der Feldküche ausgegeben, die die Soldaten nach ihrem typischen Schornstein benannten, und dazu gehörten Brot, Fleischkonserven und Ersatzkaffee.
Bei vierundzwanzig Millimetern hat es keinen Sinn, Augen oder Knöpfe zu zeichnen. Es funktioniert das umgekehrte Vorgehen: die ganze Gestalt in Grundflächen anlegen, mit einer stark verdünnten dunklen Tönung überziehen und nur die Höhen der Falten hervorheben. Eine gefleckte Feldbluse deutet man mit drei bis vier getupften Tönen an, nicht mit einem genauen Muster.
Der Abguss wird ohne Farben geliefert, zum Ankleben genügt ein Tropfen Sekundenkleber.
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