Kunststoffbausatz einer deutschen Selbstfahrlafette im Maßstab 1:72. Die Bezeichnung Geschützwagen wurde für Fahrzeuge verwendet, die als Geschützträger gebaut waren.
Verantwortlichkeitsangaben sind nicht verfügbar.
Die deutsche Bezeichnung Geschützwagen trugen im Zweiten Weltkrieg Fahrzeuge, die als Geschützträger gebaut wurden, also Selbstfahrlafetten auf dem Fahrgestell eines Kampffahrzeugs. Die leichtere und weniger geschützte Bauweise erlaubte es, ein wesentlich stärkeres Rohr ins Feld zu führen, als es ein Drehturm auf demselben Fahrgestell getragen hätte. Fahrzeuge dieser Art dienten deshalb vor allem dem Feuer aus vorbereiteten Stellungen, nicht dem Kampf in der ersten Linie.
Der kleinere Maßstab ist bei Militärtechnik vor allem wegen des Platzes beliebt: das fertige Fahrzeug nimmt in der Vitrine wenige Zentimeter ein und lässt sich leicht um weitere Technik, Figuren und eine Szene im selben Maßstab ergänzen. Das kleine Format stellt zugleich höhere Ansprüche an sauberes Arbeiten, denn jeder Überschuss an Kleber oder Spachtelmasse ist an einem kleinen Teil gut zu sehen.
Die Teile zuerst von überschüssigem Material und Fertigungsspuren befreien, die Auflageflächen verschleifen und den Zusammenbau trocken anprobieren. An kleinen Teilen den Kleber sehr sparsam dosieren. Beim Bemalen bewährt es sich, zuerst einen durchgehenden Grundton aufzutragen und erst darauf die Tarnung, denn in diesem Maßstab verschwimmen zu harte Übergänge. Ein abschließendes Betonen der Kanten und ein feiner Staubauftrag am Laufwerk geben dem Modell maßstäbliche Tiefe.
Farben, Kleber und Spachtelmasse sind nicht Teil der Lieferung, sofern der Katalog nichts anderes angibt.
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