Masken für die großflächige Verglasung des Patrouillenflugzeugs Lockheed Hudson in den Ausführungen Mk I und Mk II, Maßstab 1:72. Der Zuschnitt entspricht dem Bausatz von MPM.
Verantwortlichkeitsangaben sind nicht verfügbar.
Der Hudson entstand kurz vor Kriegsausbruch durch den Umbau einer erfolgreichen zweimotorigen Verkehrsmaschine von Lockheed für die Royal Air Force. Die verglaste Bugkanzel für den Navigator, der Rückendrehturm und der Raum für den Bombenschacht machten daraus eine brauchbare Maschine des Küstenkommandos. Gerade der Hudson hat einen der ungewöhnlichsten Erfolge des Seekriegs auf dem Konto: Im August 1941 zwang er die Besatzung eines beschädigten deutschen U-Boots zur Kapitulation, und diese ergab sich dann der Seestreife. Die Ausführungen Mk I und Mk II unterschieden sich vor allem in den Luftschrauben und waren die ersten, die nach Britannien gelangten.
Bei diesem Muster ist das Maskieren keine Frage der Bequemlichkeit, sondern der Zeit: Zur Haube der Piloten kommen die verglaste Bugkanzel und die Seitenfenster der Kabine hinzu. Vorgeschnittene Teile verkürzen die Vorbereitung auf einen Bruchteil und geben allen Rahmen dieselbe Breite. Uneinheitliche Rahmenbreite ist bei zweimotorigen Maschinen der häufigste Grund, warum ein sonst gelungenes Modell grob wirkt, und der Mangel entsteht in den letzten Minuten des Baus.
Der Hudson gehört zu den Maschinen, bei denen ordentliche Arbeit an der Verglasung sofort auffällt, denn er hat mehr verglaste Flächen als die meisten einmotorigen Flugzeuge zusammen. Wer das Modell in den Farben des Küstenkommandos baut, wird schätzen, dass sich die Grenze des Anstrichs ohne Unterbrechung über den ganzen Rumpf führen lässt.
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