Maskenset für die Kanzelverglasung des japanischen Verbindungsflugzeugs Tachikawa Ki-36 im Maßstab 1:72. Die Form der Teile geht von der Kanzelrahmung des Bausatzes Fujimi aus.
Verantwortlichkeitsangaben sind nicht verfügbar.
Der zweisitzige Tiefdecker mit starrem verkleidetem Fahrwerk erhob sich 1938 zum ersten Mal, und das japanische Heer reihte ihn als Maschine der unmittelbaren Zusammenarbeit mit den Bodentruppen ein. Die Besatzung beobachtete Truppenbewegungen, leitete das Artilleriefeuer und warf leichte Bomben ab, wozu sie eine möglichst gute Sicht nach unten brauchte. Daher stammt die auffallend zerklüftete Kanzelverglasung samt den verglasten Ausschnitten im Boden. Über China hielt sich die Maschine den ganzen Krieg über, die alliierten Nachrichtendienste gaben ihr den Decknamen Ida. Aus derselben Konstruktion entstand die Schulvariante Ki-55, auf der japanische Piloten noch bis 1945 das Fliegen lernten.
Die Rähmchen der Haube werden in der Farbe der oberen Rumpfflächen gespritzt, das Glas selbst muss durchsichtig bleiben. Die geschnittenen Teile werden auf das Klarteil gelegt, mit einer stumpfen Spitze in die Übergänge gedrückt und nach dem Trocknen des Lacks abgenommen. Die Farbkante ist dann über die ganze Länge des Rahmens gleich scharf, was sich bei einer so langen Kanzel mit geschnittenem Band kaum einhalten lässt.
Die Ki-36 gehört zu den Vorbildern, bei denen die Glasfläche einen wesentlichen Teil des Rumpfes ausmacht, sodass eine sauber demaskierte Kanzel über den Gesamteindruck des ganzen Modells entscheidet.
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