Decalbogen im Maßstab 1:72 mit britischen Kokarden vom Typ A und A1 und mit den senkrechten Streifen für das Seitenruder, in einer Reihe von Größen.
Verantwortlichkeitsangaben sind nicht verfügbar.
Die Royal Air Force verwendete im Zweiten Weltkrieg mehrere Varianten konzentrischer Kreise, und jede hatte ihren Platz. Typ A ist das schlichte Dreiergespann, roter Kern, weißer Ring, blauer Rand, und war vor allem an den Unterseiten der Tragflächen zu finden. Typ A1 fügt einen gelben Außenring hinzu und wird ab 1940 zum üblichen Zeichen an den Rumpfseiten, weil er sich gegen die dunkle Tarnung besser abhob.
Die dreifarbigen Streifen am Seitenruder kamen ebenfalls zu Beginn der Kriegsjahre hinzu, und im Lauf des Konflikts änderten sich ihr Verhältnis und ihre Breite. Der Modellbauer braucht also die richtige Kombination aus Zeichen und Streifen nach Jahr und Kampfraum, nicht nur nach Flugzeugtyp. Der Bogen ermöglicht diese Wahl, indem er Durchmesser von sehr kleinen bis zu den größten enthält, die an schwere Bomber gehörten.
Das Motiv wird dicht am Rand des Trägerfilms ausgeschnitten, eine halbe Minute in lauwarmes Wasser getaucht und ruhen gelassen, bis sich die Unterlage löst. An glänzenden Stellen hält es am besten und es entstehen darunter keine silbrigen Blasen, nach dem Trocknen wird die ganze Fläche mit Matt- oder Seidenmattlack überzogen. Weichmacher hilft, die dünne Folie in die Panelrillen zu setzen.
Das Zeichen ist nur ein Teil der Arbeit. Die genaue Platzierung richtet sich nach einem zeitgenössischen Foto oder nach der Anleitung des konkreten Bausatzes, denn die Lage der Kokarde am Flügel unterschied sich je nach Typ und änderte sich zudem im Lauf des Krieges. Das Set bietet freie Zeichen, aus denen sich der Erbauer zusammenstellt, was er braucht. Modell und Farben gehören nicht zur Lieferung.
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