Ein heller Hautton für die höchsten Partien von Gesicht und Händen. Deckende matte Acrylfarbe, siebzehn Milliliter im Tropffläschchen.
Verantwortlichkeitsangaben sind nicht verfügbar.
Pale Flesh gehört an die Spitze der Hautskala. Es ist ein sehr heller Fleischton, der an der fertigen Figur nur auf einer kleinen Fläche auftaucht: an der Stirn, auf dem Nasenrücken, am Wangenknochen, an den Fingergelenken. Genau dort entscheidet sich aber, ob das Gesicht lebendig wirkt oder ob es flach bleibt wie ein Abdruck aus der Form.
Am besten arbeitet die Farbe in einer Skala aus drei bis vier Werten. Man geht von einem mittleren Hautton als Grundlage aus, holt mit diesem Ton die erhabenen Partien heraus und gibt ihm zum Schluss einen Tropfen Weiß für die letzten kleinen Punkte bei. In die andere Richtung eignet sich derselbe Farbton für die sehr helle Haut nordischer Gestalten, wo er bereits die Grundfläche bildet und der Schatten dann über Lasuren gelöst wird.
Helle Hauttöne sind insofern tückisch, als sie leicht auseinanderfallen. Hier hilft der hohe Pigmentanteil, denn eine dünne Schicht bleibt einheitlich und muss nicht durch weitere Aufträge ausgebessert werden, die die Züge zusetzen würden. Die Packung fasst siebzehn Milliliter, dosiert wird Tropfen für Tropfen, und im Fläschchen bewegt sich frei eine Metallkugel.
Beim Übergang zwischen den Stufen bewährt es sich, die Zwischenstufen direkt auf der Palette zu mischen. Zwei Tropfen Grundton und ein Tropfen heller Ton ergeben einen Wert, der beide Enden verbindet, und der Übergang hat dann auch aus der Nähe keine sichtbare Trennlinie.
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