Vierteiliges Acrylfarbset für deutsche Flugzeuge in der Wüste und im Mittelmeerraum.
Verantwortlichkeitsangaben sind nicht verfügbar.
Sobald sich die Kämpfe nach Nordafrika verlagerten, funktionierten das europäische Grau und Grün nicht mehr. Die deutschen Maschinen bekamen einen sandfarbenen Oberanstrich und hellblaue Unterseiten, dazu auffällige gelbe Elemente an der Motorhaube, am Ruder und einen Streifen um den Rumpf, an denen die eigene Technik aus der Höhe wie von der Bodenabwehr erkannt wurde. Diese vier Farben decken genau diese Kombination ab.
Wüstenmaschinen nutzten sich schnell ab, nach dem Grundanstrich kommen also Lackabrieb an den Vorderkanten, ausgeblichene Oberseiten und Staub an der Rumpfunterseite zum Zug. Den Sandton spritzt man am besten in mehreren abgestuften Schichten, damit die Fläche nicht wie eine einheitliche Platte wirkt; die Sonne bleichte die Farbe an den echten Maschinen sehr ungleichmäßig aus. Die gelben Elemente trägt man zuletzt und über weißem Untergrund auf, denn Gelb deckt für sich allein schlecht.
Die Farben sind Acryl und in dieser Reihe auch einzeln erhältlich.
Das Set ist als Grundlage angelegt, nicht als vollständige Farbkarte. Für einen kompletten Bau ergänzt man meist noch Farbe für die Fahrwerkschächte, für das Innere der Kanzel und für die Metallflächen der Triebwerksanlage. Für die erste Maschine vom afrikanischen Kriegsschauplatz deckt es aber alles ab, was am Modell von außen zu sehen ist.
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