Zwei Kanus und darin zwei Paare mit Paddeln in den Händen. Wasserauftritt im Verhältnis 1:87 für Fluss oder See auf der Anlage.
Verantwortlichkeitsangaben sind nicht verfügbar.
Den Wasserauftritt bilden zwei eigenständige Boote und in jedem davon ein Paar mit dem Paddel in der Hand. Die Gestalten sind also fest mit der Handlung verbunden: Sie sitzen nicht am Ufer, sondern sind mitten in der Fahrt. Das Set löst damit eine Lage, mit der Modellbauer an Wasserflächen oft nicht weiterwissen – eine leere Fläche wirkt tot.
Ein Fluss unter der Brücke, ein See neben dem Damm oder eine Bucht an der Ausflugshaltestelle gehören zu den dankbarsten Partien einer Anlage. Menschliche Bewegung auf dem Wasser gibt der ganzen Fläche einen Maßstab und deutet zugleich an, dass es ein ruhiges, zum Paddeln geeignetes Gewässer ist und kein reißender Fluss. Die Kanus verankern zudem den Blick des Betrachters dort, wohin Sie ihn führen wollen.
Ein Siebenundachtzigstel der Wirklichkeit ist die Größe, in der die meisten Anlagen gebaut werden, die Boote entsprechen also der umgebenden Bebauung und den Fahrzeugen. Ideal ist es, sie in einem leichten Winkel zum Ufer zu setzen und nicht parallel dazu.
Den Eindruck der Fahrt schaffen eine kleine Welle am Bug und ein leichter Schatten unter dem Rumpf; beides gelingt mit ein paar Tropfen Modellwasser oder Klarlack, aufgetragen erst nach dem Setzen der Boote. Wenn Sie die Wasserfläche erst bauen, lassen Sie die Boote ein, bevor die letzte Schicht erstarrt – ein obenauf gesetztes Kanu erkennt man auf den ersten Blick.
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