Reinigungslösung für Schienen mit 54,7 ml Inhalt, wasserlöslich, ungiftig und schonend gegenüber der fertigen Szenerie.
Verantwortlichkeitsangaben sind nicht verfügbar.
Der Strom fließt von der Schiene ins Modell über eine Fläche von der Größe eines Stecknadelkopfes. Ein dünner Film aus Öl, Oxiden und Staub genügt, und die Lokomotive beginnt zu rucken, die Beleuchtung flackert, der Decoder verliert Befehle. Schienenreinigung ist deshalb keine Kosmetik, sondern Bedingung für zuverlässigen Betrieb.
Das Mittel ist so gemischt, dass es Fett löst und den auf dem Schienenkopf abgesetzten Schmutz ablöst und damit die Leitfähigkeit des Kontakts wiederherstellt. Aufgetragen wird es auf ein Reinigungspad oder ein Tuch, mit dem anschließend über die Schiene gefahren wird.
Im Fläschchen sind 54,7 ml, was im üblichen Betrieb lange reicht, denn dosiert wird tropfenweise. Die Lösung ist wasserlöslich und ungiftig.
Die entscheidende Eigenschaft für eine fertige Anlage: Das Mittel beschädigt die Szenerie nicht. Ein Tropfen, der vom Schienenkopf ins Schotterbett oder auf einen Grashang läuft, hinterlässt also keinen Fleck und löst das Bindemittel des Streumaterials nicht auf. Bei aggressiven Lösemitteln ist gerade dieses Risiko größer als der Nutzen der sauberen Schiene.
Das Mittel löst Fett und abgesetzten Film, keine tiefe Korrosion. Ist der Schienenkopf zu einer matt braunen Schicht oxidiert, muss diese zuerst mechanisch abgenommen und erst danach chemisch gepflegt werden. Die Verbindung beider Wege hält am längsten: das grobe Abnehmen einmal in langen Abständen und das regelmäßige Überfahren mit der Lösung dazwischen. Nach dem Überfahren sollte die Schiene kurz trocknen, bevor der Betrieb zurückkehrt.
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