Betonton der flüssigen Farbe für Durchlässe, Stützmauern und Plattenstraßen. Wird mit Wasser verdünnt und verhält sich wie eine Lasur. Fläschchen 118 ml.
Verantwortlichkeitsangaben sind nicht verfügbar.
Beton sieht am Modell selten wie Beton aus. Weiß ist meist zu sauber, gewöhnliches Grau wiederum kalt, und erst ein Ton mit einem Stich ins Beige gibt einem Durchlass, einer Stützmauer oder einer Plattenstraße den Ausdruck eines Bauwerks, das unter freiem Himmel steht und einige Winter hinter sich hat.
Die verdünnte Farbe verhält sich wie eine Lasur. Sie läuft in die Fugen zwischen den Platten, an die Bordsteine und in die feine Struktur der Schalung, wo sie dunkler bleibt, während sie die vorstehenden Flächen heller lässt. Mit einem einzigen Zug entsteht so eine Zeichnung, die ein deckender Anstrich umgekehrt zuschütten und zu einer einheitlichen Fläche einebnen würde.
Das Bindemittel ist wässrig und die getrocknete Lage lässt sich wieder anlösen, die Sättigung wird also behutsam gesteigert und ein Fehlgriff entfernt. Untergrund kann ein Gipsabguss, Bindengewebe, Holz oder Schaumstoff sein. Das Fläschchen fasst 118 Milliliter, also 4 Flüssigunzen, was für ein übliches Diorama sehr lange reicht.
Das beste Ergebnis gibt der Weg von der dünnsten Mischung zur dichteren. Der Untergrund muss immer durchtrocknen, denn feuchter Gips zieht den Ton in eine andere Richtung und die fertige Fläche wirkt dann fleckig. Auf einer vollkommen glatten Wand ohne Struktur ist dagegen ein klassischer deckender Anstrich passender, denn die Lasur hat dort nichts, woran sie hängen bleibt.
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