Wandleuchten für Stadtszenen im Maßstab 1:35. In der Packung sind acht Teile aus Kunstharz und ein Bogen Fotoätzteile für Arme, Konsolen und weitere flache Bauteile.
Verantwortlichkeitsangaben sind nicht verfügbar.
In den engen Gassen alter Städte hängte man die Lampen nicht an Masten auf, sondern verankerte sie im Mauerwerk der Häuser oder hängte sie an Seilen quer über die Fahrbahn. Für den Modellbauer ist das praktisch: Eine Konsole an der Fassade nimmt auf dem Sockel kaum Platz ein und gibt der Szene die Höhe, die sonst ein Mast besorgen müsste.
Acht Teile aus Kunstharz bilden Körper und Schirme, der fotogeätzte Bogen fügt Arme, Fassungen und Halterungen hinzu. Die Aufteilung folgt dem Vorbild, denn eine wirkliche Konsole ist dünnes Stangenmaterial und müsste im Abguss mehrfach stärker sein, um beim Entnehmen aus der Form nicht zu brechen.
Der Messingbogen ist glatt und nicht saugend, während sich in Kunstharz das Pigment beißt. Ohne dünnen Grundauftrag auf beiden Gruppen entsteht ein Unterschied, der am fertigen Stück zu sehen ist: Der Arm bleibt glänzender als der Körper, und die abgeriebene Kante leuchtet metallisch.
Wer die Leuchten wirklich zum Leuchten bringen will, muss damit rechnen, dass sich der Leiter nicht in der dünnen Konsole verbergen lässt und durch die Wand geführt wird. Einfacher ist das Anleuchten der Szene von außen und eine farbige Nachahmung des erhellten Glases.
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