Ahornlaub für Dioramen im Maßstab 1:35. Die handförmig gegliederte Spreite mit fünf Spitzen entsteht durch Laserbrennen, sodass auch die scharfen Einschnitte zwischen den Lappen erhalten bleiben.
Verantwortlichkeitsangaben sind nicht verfügbar.
Das handförmige Blatt mit fünf spitzen Lappen ist eines der wenigen, die der Betrachter auch im kleinen Maßstab erkennt. Gerade deshalb passt der Ahorn in die Szenerie: Eine Handvoll Laub am Fuß genügt, und es ist klar, welches Gehölz über der Szene wächst, ohne es ganz zu bauen.
Die gegliederte Spreite ist für jede mechanische Fertigung eine harte Nuss, denn zwischen den Lappen verläuft ein tiefer Einschnitt mit scharfer Spitze. Der Laserstrahl legt eine solche Bahn ungeachtet ihrer Schwierigkeit zurück und dunkelt den Rand leicht ab. Bei gefallenem Laub ist das ein Vorteil, denn eine wirkliche Spreite trocknet gerade von den Rändern her.
Fertige Blättchen lassen sich tönen, aber vorsichtig. Ein Sprühen aus weniger als zwanzig Zentimetern verweht sie über den Tisch, nasses Bemalen verklebt sie zu einem Klumpen. Der sichere Weg ist ein Pulverpigment, auf die noch feuchte Fixierung gestreut, das sich in die Vertiefungen setzt und die Blattadern hervorhebt.
Das Set gehört zu einer größeren Familie, in der derselbe Hersteller auch weitere Gehölze führt. Die Verbindung zweier Arten auf einer Fläche wirkt überzeugender als ein einartiger Teppich, denn in wirklicher Landschaft gibt es einen reinen Bestand praktisch nicht.
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