Kunststoffbausatz des amerikanischen leichten Panzers M3 Stuart in der späten Produktionsausführung, Maßstab 1:35.
Verantwortlichkeitsangaben sind nicht verfügbar.
Der amerikanische M3 entstand als Weiterentwicklung der Vorkriegsreihe leichter Panzer und kam zu einer Zeit in den Kampf, als vom leichten Panzer noch Aufklärung wie auch unmittelbare Unterstützung der Infanterie erwartet wurde. Die vierköpfige Besatzung, ein Geschütz im Kaliber 37 mm und ein Sternmotor gaben ihm eine Geschwindigkeit und Zuverlässigkeit, die seine europäischen Gegner nicht hatten. Die Briten, die den Wagen als eine der ersten Armeen erhielten, gaben ihm wegen seines weichen Laufs den Beinamen Honey.
Die Feuertaufe bestand er Ende 1941 in britischer Hand in Nordafrika, weitere Fahrzeuge kämpften auf den Inseln des Pazifiks, wo die schwächere Panzerung weniger ins Gewicht fiel und die Geländegängigkeit mehr entschied als die Stärke des Geschützes. Lieferungen gingen auch in die Sowjetunion. Die späteren Serienfahrzeuge erkennt man auf den ersten Blick: Die genietete Wanne wich der Schweißkonstruktion und der Turm bekam eine abgerundete Form ohne Aufbau für den Kommandanten.
Die Packung enthält Teile aus Spritzgusskunststoff im üblichen Maßstab für Landfahrzeuge. Zum Bau werden ein Messer, Plastikkleber, Schleifpapier und Farben gebraucht, denn die Teile sind nicht farbig vorgespritzt. Die Reihe, zu der das Fahrzeug gehört, bietet auch Ausführungen mit durchgestaltetem Innenraum der Wanne; dieser Bausatz gehört nicht dazu, was sich schon an der Bezeichnung erkennen lässt.
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