Ein Funkarbeitsplatz der Wehrmacht samt dem Rotor-Chiffriergerät, Maßstab 1:35. Siebzehn Teile aus Kunstharz ergänzt ein Bogen Fotoätzteile für Tastatur, Schilder und weitere papierdünne Bauteile.
Verantwortlichkeitsangaben sind nicht verfügbar.
Das Rotor-Chiffriergerät tauchte im Zweiten Weltkrieg überall auf, wo Befehle übergeben wurden: in Befehlswagen, in Grabenstellungen und auf Schützenpanzerwagen mit Rahmenantenne. Zusammen mit dem Funkgerät bildete es einen Arbeitsplatz, an dem sich zwei Soldaten ablösten, einer an der Taste und der andere an der Tastatur.
Die Gehäuse der Geräte, die Kisten und die Untersätze kommen aus Kunstharz, denn der Abguss hält rechtwinklige Kanten und die feine Zeichnung der Bedienelemente. Das Ätzteil übernimmt das, was am Vorbild die Stärke von Blech oder Papier hat: Tasten, Schilder, Rähmchen und Spannbänder. Ohne den Metallteil müsste ein solcher Satz notwendig grob aussehen.
Ein Abguss schleift sich schnell und bricht gern, Messing ist federnd und die Feile rutscht. Beim Säubern also die Werkzeuge wechseln: auf Kunstharz feines Schleifpapier mit hartem Plättchen unterlegt, auf Metall kurze Züge mit der Nadelfeile vom Rand nach innen.
Der Arbeitsplatz lässt sich auch außerhalb eines Fahrzeugs bauen, auf einem Tisch im Gebäude oder auf einer Kiste unter einer Tarnplane. Fahrzeug und Figuren gehören nicht zur Packung, der Satz ist zum Ergänzen bestimmt.
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