Satz für ein modernes Stacheldrahthindernis im Maßstab 1:35, die zweite Variante der Reihe. Er enthält einen Ätzbogen und Holzteile für die Pfähle.
Verantwortlichkeitsangaben sind nicht verfügbar.
Stacheldraht ist kein Schmuck, er ist eine Grenze. Genau darin liegt seine Kraft im Diorama: Sobald er auftaucht, weiß der Betrachter sofort, wo man darf und wo nicht, und die Szene bekommt Spannung ohne eine einzige Figur mehr. Die Bezeichnung moderne Variante in der zweiten Ausführung verweist auf die neuere Gestalt des Hindernisses, wie sie bei einem bewachten Perimeter, einem Kontrollposten oder dem Umfang einer Basis auftaucht, nicht auf das dichte Hindernis des Grabenkriegs.
Die Verbindung ist ungewöhnlich und zugleich durchdacht. Die Stacheln trägt ein fotogeätzter Metallbogen, der die Form hält und ein Spannen zwischen Stützpunkten verträgt, während die Pfähle aus Holz sind und daher eine eigene Oberflächenzeichnung haben und nicht wie ein Abguss aussehen. Metall und Holz nebeneinander reagieren dann verschieden auf die Farbe, was dem fertigen Hindernis zugutekommt.
Am besten arbeitet es am Rand des Sockels, wo es den Betrachter in die Tiefe des Auftritts führt, oder quer durch das Gelände als Erinnerung daran, dass jemand den Raum kontrolliert. Behelfsmäßige Flicken, durchhängende Abschnitte und zertretenes Gras am Fuß der Pfähle machen aus dem Hindernis eine Sache, die dort schon einige Zeit steht.
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