Ausstattung eines Kaserneninnenraums im Maßstab 1:35. Einundzwanzig gegossene Teile ergänzt ein Bogen Fotoätzteile für die dünnen Teile.
Verantwortlichkeitsangaben sind nicht verfügbar.
Ein offener oder aufgeschnittener Innenraum ist einer der dankbarsten Wege, einen Auftritt zu bauen. Der Betrachter kommt hinein, wohin er sonst nicht schaut, und das hält allein schon die Aufmerksamkeit. Damit das funktioniert, muss drinnen etwas zu sehen sein. Dieser Satz liefert die Einrichtung eines Unterkunftsraums: einundzwanzig gegossene Teile und dazu einen Ätzbogen für die Teile, die sich aus einem Abguss nicht machen lassen.
Außer der klassischen Unterkunft eignet er sich für Wachstube, Krankenstube, das Hinterland eines Fliegerverbandes oder den Teil eines Gebäudes, dem nach einem Treffer eine Wand fehlt. Interessant ist auch ein Auftritt ohne Gestalten: gemachte Betten, auf einem ein ausgebreiteter Mantel, ein offener Spind. Ein leerer Raum mit dem Eindruck kürzlicher Anwesenheit ist meist stärker als ein Zimmer voller Figuren.
Vermeiden Sie vollkommene Ordnung in allen Ecken. Ein völlig ausgerichteter Innenraum wirkt wie ein Schaufenster, und eine Handlung sucht sich in ihm viel schwerer.
Noch eine Anmerkung zum Licht. Ein Innenraum wirkt am besten, wenn nur durch eine Öffnung Licht hineinfällt, also ein Fenster oder eine durchbrochene Wand. Ein gleichmäßig beleuchteter Raum verliert die Tiefe, und alle Einzelheiten in ihm verschmelzen zu einer Fläche.
Der Satz löst die Einrichtung, weder den Bau des Gebäudes noch seine Bewohner.
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