Sattes Rot aus der Acrylreihe Gunze Acrysion. Reiner klarer Ton für Warnstreifen, Kennzeichnungen, Karosserien und Propellerblätter.
Verantwortlichkeitsangaben sind nicht verfügbar.
Leuchtendes Rot ist eine Farbe, die sich nicht überhören lässt. Die echte Technik nutzt sie genau deshalb: Warnstreifen auf Abdeckungen, die Enden der Propellerblätter, Feuerlöscher, die Kennzeichnung von Gefahrenstellen und die Markierung von Sportmaschinen sollen auf den ersten Blick und aus großer Entfernung zu sehen sein.
Rote Pigmente gehören zu denen, die schlechter decken als andere. Auf dunklem Kunststoff wird der Ton daher bräunlich und auf blankem grauem Abguss verliert er seinen Funken. Die Lösung ist ein weißer oder hellrosa Untergrund, auf dem das Rot schon nach zwei dünnen Schichten in voller Sättigung leuchtet. Das Schichten lohnt sich auch dann, wenn am Ende über das Maskierband gespritzt wird.
Das Verdünnen übernimmt Wasser, einen dickeren Rest im Fläschchen bringt der Verdünner Acrysion Thinner zurück in Form; nach dem Spritzen wird die Pistole mit dem Acrysion Tool Cleaner gespült. Das Aufrühren des Inhalts ist bei satten Farben besonders wichtig, denn unvollständig gemischtes Rot bildet auf großer Fläche Wolken.
Soll die Fläche glänzen wie eine lackierte Karosserie, kommt zum Schluss ein Glanzlack an die Reihe. Er vereinheitlicht die Oberfläche und bereitet zugleich einen glatten Untergrund für die Nassschiebebilder, die auf mattem Rot ein silbriges Schimmern an den Rändern zeigen würden und deren Trägerfilm sichtbar bliebe.
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