Achtteiliges Set von Airbrush-Farben für die japanische Heeresfliegerei der Jahre 1937 bis 1945, von den frühen hellen Tönen bis zum späten Dunkelgrün.
Verantwortlichkeitsangaben sind nicht verfügbar.
Die Flugzeuge des japanischen Heeres durchliefen in acht Kriegsjahren einen deutlichen Wandel des Anstrichs. Maschinen aus der Anfangszeit der Kämpfe in China trugen helle, gelbliche und graugrüne Töne, die vor allem die Beplankung schützen sollten. Als sich die Kämpfe über Dschungel und Inselgruppen verlagerten, kam von oben ein dunkles Grün hinzu, oft unregelmäßig direkt bei den Einheiten gespritzt, sodass die typischen Flecken mit ausgefransten Rändern entstanden. Das Set deckt beide Zeitabschnitte ab: frühe Töne ebenso wie die späte Tarnung samt gelber Flügelvorderkante und erdbrauner Farbe für die Übergänge.
Acht Fläschchen zu je siebzehn Millilitern bilden eine geschlossene Palette, in der auch Ergänzungstöne für das Ausbleichen und für die Fahrwerksschächte nicht fehlen. Die Farben gehören zu der Reihe, die zum sofortigen Spritzen vorbereitet ist: Das Pigment ist fein gemahlen, sodass es auch durch eine Düse von zwei Zehntel Millimeter geht, ohne sie zuzusetzen.
Aufgetragen wird in dünnen Durchgängen auf einen glatten Grund, zwischen den Schichten genügen einige Minuten. Wer die bei der Einheit improvisierte Tarnung nachbilden möchte, hält die Pistole nahe an die Oberfläche und senkt den Druck; ein flächiges Ausbleichen der Oberseiten entsteht dagegen, indem man einen Tropfen eines helleren Tons in das Grundgrün gibt. Die getrocknete Oberfläche ist matt und verträgt einen Glanzlack vor den Nassschiebebildern.
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