Sechs Farbtöne rund um den Gummi der Reifen, den Stahl der Ketten und deren Abnutzung: Gummischwarz, Gunmetal, Rost, dunkles Braun, Elfenbein und Schwarz.
Verantwortlichkeitsangaben sind nicht verfügbar.
Der häufigste Fehler an einem sonst schönen Modell ist kohlrabenschwarzer Gummi. Echter Gummi hat einen gräulichen Ton, nach ein paar Kilometern bedeckt ihn Staub und die Flanken des Rades bleichen früher aus als die Lauffläche. Der für Reifen bestimmte Farbton geht deshalb ins Dunkelgraue, und das ergänzende Schwarz setzt der Modellbauer erst in den tiefen Schatten zwischen dem Profil ein. Der Elfenbeinton aus derselben Sechserreihe dient dem Andeuten der Beschriftung an den Flanken und dem Ausbleichen alten Gummis.
Beim Kettenlaufwerk gilt eine andere Logik: die metallische Lauffläche poliert sich während der Fahrt blank, während die Verbindungsbolzen und die Innenseite der Glieder rostig bleiben. Dafür sind das metallische Gunmetal und zwei Brauntöne da, die sich je nach Alter des Fahrzeugs mischen lassen. Aufgetragen wird trocken, am besten mit einem Pinsel, dem die Farbe abgesaugt wurde, damit sie nur auf den Kanten bleibt.
Das empfohlene Vorgehen ist einfach: zuerst ein gleichmäßiger Grundton, dann ein verdünntes dunkles Wash in die Vertiefungen, zum Schluss Trockenbürsten mit einem helleren Ton über die Kanten. Rost wird unregelmäßig aufgetragen, am besten mit einem Stück Schwamm. Alle sechs Töne sind untereinander mischbar und leisten bei Radlastwagen, Artillerielafetten und Landtechnik gleich gute Dienste.
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