Gemischtes Laub des späten Herbstes in rostigen und braunen Tönen. Die Flächenangabe zur Ware beträgt 464 cm².
Verantwortlichkeitsangaben sind nicht verfügbar.
Der späte Herbst hat seine eigene Palette: Rost, Kupfer, Ocker und Braun, mit Grün nur noch in Resten. Zugleich ändert sich die Form der Krone, denn das ausgedünnte Laub gibt die Äste frei und der Baum verliert seine geschlossene Silhouette. Wer diesen Teil des Jahres nachbildet, baut eher ein durchscheinendes Gerippe als eine dichte Kugel und braucht dazu Material, das sich dünn auftragen lässt.
Der häufigste Fehler bei einer Herbstszene ist übertriebene Dichte. Ein Novemberbaum trägt in der Krone kaum die Hälfte dessen, was er im Juli hatte, es lohnt sich also wegzunehmen: das Büschel stärker aufzulockern, als einem lieb ist, und Lücken zwischen den Ballen zu lassen. Das übrige Material kommt dann unten am Boden zur Geltung, wo unter dem Baum ein farbiger Teppich aus Fallaub liegt.
Abstimmen lässt sich auch die Vegetation unter den Bäumen. Gras verblasst im späten Herbst ins Strohfarbene, ein sattgrüner Rasen unter einer rostigen Krone wirkt daher störend und verrät, dass die Szene aus dem zusammengesetzt wurde, was gerade zur Hand war. Es genügt, den Rasen mit einer dünnen Lasur ins Gelbliche zu ziehen, und die ganze Szene fügt sich zu einer einzigen Jahreszeit, ohne dass etwas neu beklebt werden müsste. Ebenso hilft es, die Farbe von Feldern und Rainen zu dämpfen, denn im November ist die Landschaft insgesamt dunkler und weniger bunt, als wir sie von Sommerfotos in Erinnerung haben.
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