Form zum Gießen vom Wind geglätteter Felsen. Nach Angabe des Lieferanten ist sie für Wüstenszenerien, Meeresküsten und Strände bestimmt. Biegsam, zum wiederholten Gebrauch, Fläche 12,7 x 17,7 cm.
Verantwortlichkeitsangaben sind nicht verfügbar.
Vom Wind geformter Stein sieht anders aus als ein vom Frost zerbrochener Fels. Er hat keine scharfen Kanten und keine regelmäßigen Klüfte, er ist rundlich, geglättet und voller flacher Mulden, die im Sandsturm die Sandkörner ausgeschliffen haben. Genau eine solche Oberfläche hat diese Gießform. Der Lieferant empfiehlt sie für Wüstenlandschaften, Meeresufer und Strände, also dorthin, wo über die Form des Steins eher Luft und Wasser entscheiden als der Druck der Berge.
Für ein zusammenhängendes Felsgebilde wird wiederholt gegossen und die Abgüsse werden nebeneinandergesetzt. Damit das Ergebnis nicht wie eine Tapete wirkt, lohnt es sich, jedes zweite Stück auf den Kopf zu stellen, die Nachbarn unregelmäßig aneinanderzurücken und die Fugen dazwischen mit dünnflüssigem Gips zu füllen, den man nur mit dem Finger in die Struktur verstreicht. Der Unterschied zwischen einer fertigen Wand und einer Reihe gleicher Steine ist auf den ersten Blick zu sehen.
Eine Wüstenszene hat zudem den Vorteil, dass sie mit einem Minimum an Vegetation auskommt. Die ganze Arbeit verlagert sich auf den Stein und seine Farbe, die Abgüsse aus einer Form bilden also das Gerüst des ganzen Dioramas. Wer eine Küste baut, wird schätzen, dass glatte Flächen eine glänzende Oberfläche gut annehmen, die nassen Stein in der Brandungszone nachahmt.
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