Schläuche, Kabel und Stecker geben dem Bau, was keine Form herauspresst: Kraftstoff- und Bremsleitungen, umflochtene Druckschläuche und Kabelbäume, die unter dem Tank verschwinden. Durchmesser ab etwa 0,2 Millimeter decken alle gängigen Maßstäbe ab, und weil vieles als Meterware kommt, schneiden Sie genau so viel ab, wie die Maschine braucht.
Es genügt, Durchmesser und Farbe zu wählen. Unten lesen Sie, wie Sie Durchmesser und Material bestimmen und wie Sie die Leitungen nach der echten Vorlage führen.
Ein Motorrad ohne Schläuche wirkt wie eine Maschine ohne Kreislauf. Gerade deshalb ist die Kabelführung die dankbarste Verfeinerung überhaupt: Ein paar Leitungen um Motor und Bremsen verändern den Eindruck stärker als Stunden Schleifarbeit. Im Angebot finden Sie klare und schwarze Röhrchen, Gewebeschläuche in mehreren Farben, dünne Schnüre für Leitungen und Miniaturstecker. Für den Anfang genügen drei Positionen: ein dünnes schwarzes Kabel, ein klarer Kraftstoffschlauch und ein Gewebeschlauch für die Bremse.
Bei Motorrad-Modellbausätzen 1:12 kommen am häufigsten Durchmesser von 0,3 bis 0,8 Millimeter zum Einsatz: die dünneren für die Elektrik, die stärkeren für Kraftstoff- und Bremsleitungen. Der größte Teil des Sortiments kommt als Meterware, die Länge bestimmen Sie also selbst.
Klare Röhrchen stehen für Kraftstoffschläuche, schwarze Kabel für die Elektrik und Gewebeschläuche mit metallischem Aussehen für die Druckleitungen sportlicher Maschinen. Stecker und Fittings machen die Übergänge zwischen Leitung und Motorblock glaubwürdig.
Die beste Anleitung ist eine Fotografie der echten Maschine: Kabel haben ihre Wege, und der Betrachter merkt, wenn sie von nirgendwo nach nirgendwo führen. Enden verstecken Sie in vorgebohrten Löchern und lassen die Leitung leicht durchhängen; eine gespannte Saite wirkt nicht glaubwürdig.
Die übrigen Verfeinerungen stehen im Verteiler Zurüstteile für Motorradmodelle.