Fünf Farben für Flugzeuge der westdeutschen Luftwaffe der sechziger und siebziger Jahre, vier matte Farbtöne und ein metallischer.
Verantwortlichkeitsangaben sind nicht verfügbar.
Das Set zielt auf die Zeit, in der über der Bundesrepublik Starfighter, italienische Fiat G.91 und die ersten Phantom flogen. Vier deckende Farben entsprechen der deutschen Norm RAL: Leuchtorange RAL 2005 dient für Warnstreifen und Spitzen, Gelboliv RAL 6014 und Basaltgrau RAL 7012 decken die Oberseiten, und Silbergrau RAL 7001 gehört auf die Unterseite von Rumpf und Tragflächen.
Zu den vier matten Farben ist eine metallische Farbe Weißaluminium aus der Metallreihe des Herstellers beigelegt. Sie hat ein anderes Bindemittel, wird ohne Verdünnen direkt aus dem Fläschchen gespritzt und ist für Maschinen gedacht, die im blanken Blech flogen, also für frühe Starfighter und Sabre vor der Einführung der Tarnung. Auf einem glatten schwarzen Untergrund kommt sie am besten zur Geltung.
Nach dem Beitritt zum Nordatlantikbündnis erhielt die neu aufgebaute Luftwaffe amerikanische und italienische Technik und dazu eine eigene Vorschrift für die Anstriche. Während man jenseits des Atlantiks im blanken Blech flog, bekamen die deutschen Maschinen eine dunkle Tarnung, ergänzt um auffällige orange Felder, die das Erkennen im dichten Verkehr über der Mitte Europas erleichtern sollten.
Es handelt sich um ein eigenständiges Set von Anstrichfarben. Flugzeug, Verdünner und Spritzpistole sind nicht im Preis enthalten.
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