Sechs Acrylfarbtöne nach der deutschen Kriegsnorm RLM, zusammengestellt für Flugzeuge im Mittelmeerraum und in Nordafrika. Enthält die frühe und die späte Wüstenfarbe, Grün für die Flecken, das Blau der Unterseiten und zwei ergänzende Farben.
Verantwortlichkeitsangaben sind nicht verfügbar.
Als die Luftwaffe im Frühjahr 1941 nach Nordafrika verlegte, musste rasch geklärt werden, womit die für europäisches Klima vorbereiteten Maschinen umlackiert werden. Es entstanden zwei Wüstentöne, die einander mit der Zeit ablösten. Die frühe Ausführung nutzte ein helleres Sandgelb, ungefähr ab der Jahreswende 1941/1942 löste es ein satteres Sandbraun ab. Darüber spritzten die Frontverbände nachträglich unregelmäßige olivfarbene Flecken, die die einheitliche Fläche aufbrachen. Unterseiten und bei manchen Maschinen auch die Rumpfseiten blieben hellblau. Dazu gehörte ein kräftiges Gelb an Motorhauben, am Rumpfband, am Propellerspinner und am Seitenleitwerk, das als schnelle Erkennungskennzeichnung im Raum diente.
Diese sechs decken die ein- wie zweimotorigen Maschinen ab, die in diesem Raum dienten, also die Bf 109 in den Ausführungen E, F und G, die schwere Bf 110, Sturzkampfbomber und zweimotorige Bombertypen. Die Reihe ist mit Wasser verdünnbar, es wird also ohne Absaugung gearbeitet und das Werkzeug lässt sich leicht reinigen.
Das Fleckenfeld wird freihändig aus geringer Entfernung gespritzt. Wer sich das nicht zutraut, legt eine behelfsmäßige Maske aus Modelliermasse lose auf die Oberfläche.
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