Epoxidkleber wird aus zwei Komponenten gemischt — Harz und Härter — und bindet durch eine chemische Reaktion ab, nicht durch Ablüften. Das Ergebnis ist die festeste Verbindung, die am Modell möglich ist, dabei leicht elastisch und damit belastbar. Sie lohnt sich dort, wo Sekundenkleber bricht: an metallenen Fahrwerksbeinen, schweren Resinbaugruppen, eingeklebtem Ballast oder an der Verbindung zweier verschiedener Materialien. Dazu kommt die Zeit — eine angemischte Portion lässt sich mehrere Minuten ausrichten.
Dosiert wird nach Packungsangabe und auf einer Unterlage angemischt; für die meisten Klebestellen am Modell genügt eine Portion in Reiskorngröße. Gedacht ist Epoxid für tragende Verbindungen: eingeklebte Metallrohre, das Gelenk eines beweglichen Teils oder Ballast im Rumpf. Brauchen Sie dagegen eine formbare, schneidbare Masse, greifen Sie zu Zweikomponenten-Spachtelmassen.