Waffen und Munition für Militärfahrzeug-Modelle ergänzen die Maschine um das, wofür sie gebaut wurde. Ein Maschinengewehr auf der Lafette, Patronengurte, leere Hülsen nach der abgefeuerten Salve oder moderne Panzerabwehrlenkwaffen am Graben, und das alles in Maßstäben von 1:72 bis 1:16.
Sets aus Resin und 3D-Druck tragen Detail, das der Kunststoff eines Bausatzes nicht leistet. Nachfolgend lesen Sie, wie Sie Kaliber, Epoche und Maßstab so wählen, dass die Bewaffnung zu Ihrer Maschine wirklich gehört.
Ein Panzerbausatz erledigt das Maschinengewehr oft mit einem vereinfachten Guss, und von Munition ist gar nicht die Rede. Diese Kategorie ändert das: Sie finden hier einzelne Maschinengewehre samt Lafetten und Ersatzwaffen für die Technik, Artilleriegranaten mit Transportkisten, Sets leerer Hülsen nach dem Schuss, Handwaffen für Besatzungen und moderne Elemente wie tragbare Panzerabwehrkomplexe. Der Tausch einer unscharfen Waffe gegen einen feinen Guss ist das schnellste Zurüsten, das Sie einem Modell schenken können.
Die Waffe muss größenmäßig zur Maschine passen: Ein Maschinengewehr für Militärfahrzeuge in 1:35 würde an einem Modell in 1:72 wie ein Geschütz wirken. Dazwischen steht Technik in 1:48, beliebt bei allen, die Panzer und Flugzeuge auf einem Regal verbinden. Den Maßstab nennen wir deshalb bei jedem Set direkt im Namen.
Eine Reihe Sets ist auf eine konkrete Maschine zugeschnitten: 115-mm-Granaten gehören zum T-62, Kisten mit 75-mm-Patronen zum Sherman. Nennt der Name einen Fahrzeugtyp, nehmen Sie das als Hinweis, nicht als Beschränkung; dieselbe Munition lag auf dem Gefechtsfeld auch um Gräben und Nachschubwagen herum.
Wassergekühlte Maschinengewehre und hölzerne Truhen gehören in Szenen des Zweiten Weltkriegs, Abschusskomplexe gelenkter Waffen oder Sturmgewehre der Besatzungen in moderne Dioramen. Verbinden Sie die Epochen auf einer Szene nur, wenn Sie dafür eine Fotografie als Vorlage haben.
Kleine Waffen sind zerbrechlich, trennen Sie sie deshalb mit einem scharfen Skalpell vom Träger und kleben Sie sie erst nach dem Lackieren an. Die fertige Bewaffnung verteilen Sie dann mit Bedacht zwischen dem übrigen Zubehör für Militärfahrzeuge: Ein paar Hülsen am Verschluss sagen über die Szene mehr als eine volle Pritsche.