Acht Acryltöne für britische Heeres- und Luftwaffenfahrzeuge von Mitte der 1950er Jahre bis zu den Einsätzen im Irak und in Afghanistan.
Verantwortlichkeitsangaben sind nicht verfügbar.
Die Briten haben die Farben ihrer Fahrzeuge an eine Norm mit eigener Nummerierung gebunden, und das gibt diesem Set eine ungewöhnliche Genauigkeit: Bei den meisten Farbtönen ist die konkrete Nummer der Norm angegeben, sie lässt sich also auch außerhalb der Modellbauliteratur nachschlagen.
Die Zeitachse beginnt mit dem dunklen Bronzegrün, das Fahrzeuge in Europa wie im Fernen Osten von 1955 bis Anfang der 1970er Jahre trugen. Danach löste es ein Grün mit gedämpfter Rückstrahlung im Infrarotbereich ab, ergänzt um schwarze unregelmäßige Felder. Dieses zweifarbige Muster kennen die meisten von Fotos britischer Technik des Kalten Krieges, und es hält sich bis heute.
Ein eigenes Kapitel sind die Fahrzeuge der Luftwaffenteile. Blaugrau und Goldgelb gehören zur Technik, die überwiegend auf Flugplätzen betrieben wurde, und ergeben zusammen ein Aussehen, das sich vom Heeresgrün auf den ersten Blick unterscheidet; wer einen Flugplatzschlepper oder einen Tankwagen baut, greift genau danach.
Die Reihe ist Acryl, vor allem für den Pinsel bestimmt, und das zahlt sich bei Fahrzeugen mit vielen kleinen Anbauteilen aus. Die Wüstentöne reagieren zudem schön auf anschließendes Trockenbürsten der Kanten.
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