Der zweite Teil der Eisenbahnreihe zielt auf die älteren Anstriche polnischer Lokomotiven. Er trägt zwei sattere Grüntöne, eine ausgeblichene Alternative, ein Signalgelb und das Orange der Pufferbohlen.
Verantwortlichkeitsangaben sind nicht verfügbar.
Dieser Teil unterscheidet sich vom ersten durch den Zeitraum. Während es anderswo um spätere Anstriche geht, wird hier mit der älteren Verbindung gearbeitet, in welcher der Kasten ein dunkleres Grün und eine andere Aufteilung der Streifen trug. Für den Modellbauer bedeutet das, dass mit dem gewählten Set über das Jahrzehnt entschieden wird, in das die fertige Maschine gehören wird.
Bemerkenswert ist die vierte Position. Es ist kein neuer Anstrich, sondern die gealterte Gestalt desselben, die der Hersteller gleich als fertigen Ton anbietet. Eine Maschine im täglichen Betrieb sah anders aus als nach der Ausfahrt aus der Werkstatt, und der Modellbauer, der eine Lokomotive im gewöhnlichen Dienst festhalten will, muss den Farbton also nicht selbst aufhellen. Wer dagegen eine Maschine kurz nach der Ausbesserung baut, greift zum satteren Grün.
Sechs Positionen decken den ganzen Kasten und das Fahrwerk ab, weitere Töne sind also nicht nötig. Der Verweis auf den Fächer RAL bei allen Farbtönen erleichtert die Kontrolle des Ergebnisses und den Vergleich mit zeitgenössischen Aufnahmen, die die Farbe oft verschieben. Gerade beim Grün ist der Unterschied zwischen Aufnahme und Fächer am größten, denn auf dem Farbfilm jener Zeit dreht es leicht ins Gelbe.
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