Dünner breiter Streifen 0,38 x 4,8 mm aus weißem Polystyrol. Er macht Blechbänder, Decksbretter und Bandagen an Rümpfen. Mit dem Messer angeritzt und durch Brechen getrennt.
Verantwortlichkeitsangaben sind nicht verfügbar.
Das Verhältnis von 0,38 zu 4,8 mm macht aus dieser Leiste eher ein Band als einen Vierkantstab. Sie ist so dünn, dass sie sich ohne Erwärmen um einen runden Rumpf biegen lässt, und dabei breit genug, um nach dem Bemalen wie ein eigenständiges Blechteil zu wirken. Genau solche Streifen passen dorthin, wo eine Kunststoffplatte zu stark und eine Folie wiederum zu weich wäre.
Im Maßstab 1:35 entspricht die Breite rund siebzehn Zentimetern, in 1:42 zwanzig und in 1:70 fünfunddreißig. Das deckt die Überlappung der Bleche an einem Tankwagen ab, das Verstärkungsband einer Kiste, das Decksbrett eines Schleppkahns oder die Platte eines Stegs über einem Graben. Häufig ist auch die Verwendung als Unterlage: der Streifen wird unter den Rand eines Teils geklebt, das im ursprünglichen Bausatz zu tief sitzt, und der Spalt verschwindet. Ebenso gut dient er als Fenstereinfassung an Gebäuden oder als gerade Führungsleiste, an der die übrigen Kanten angerissen werden.
Am schnellsten trennt man ihn durch einen Anriss mit der Schneide auf einer Seite und Brechen über der Tischkante, wonach ein sauberes Ende ohne Grat bleibt. Längere Stücke führt man besser am Lineal entlang. Der Kleber wird dünn aufgetragen, denn dünnes Material erweicht damit schnell und biegt sich beim Andrücken durch. Bevor die Schicht aushärtet, lässt sich der Streifen am Modell noch gerade schieben und mit der Pinzette andrücken.
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